Bibliothekartag 2011
Homepage

OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung

Homepage

left_top

right_top

FaMIs auf dem 100. Deutschen Bibliothekartag in Berlin

Im Rahmen des 100. Deutschen Bibliothekartags, der vom 7. bis 10. Juni 2011 im Estrel Convention Center in Berlin ausgerichtet wurde, fanden einige Veranstaltungen von und für FaMIs statt.

Auf dem gut besuchten Messestand der Berliner Ausbildungseinrichtungen wurde unter dem Motto ‘So machen wir den Nachwuchs fit!’ ein buntes Programm geboten:

Ca. 20 Auszubildende präsentierten vielfältige Schulprojekte, die am Oberstufenzentrum (OSZ) entstanden sind - vom Lesepatenprojekt über eine PrüfungsApp und die FaMI-Base bis zu einer Broschüre zu Auslandspraktika in Skandinavien.

Auch eine Landkarte mit Berliner Ausbildungseinrichtungen, die Schulabgänger über die Möglichkeiten in Berlin informiert, war für den Bibliothekartag erstellt worden. Eine ehemalige Schülerin berichtete über den Nutzen, den sie persönlich und beruflich aus der Projektarbeit gezogen hat.

Einblick in die FaMI-AusbildungKarte mit UrheberinnenIm Gespraech

 

 

Am Stand gab es des Weiteren praktisches Anschauungsmaterial, das von FaMI-Auszubildenden erarbeitet worden war, zu sehen. Der Renner war hier ein Sortiment  von Bibliotheks-Daumenkinos. Dieses, im Marketing-Projekt am OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung entstandene Produkt von Auszubildenden der Zentral- und Landesbibliothek und der Universitätsbibliothek der Technischen Universität (TU) Berlin gibt es mittlerweile über den Universitätsverlag der TU zu kaufen. Daneben gab es eine FaMI-Box, die über Weiterentwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung informierte.

DaumenkinoFaMI-Box

 

Ein Highlight war die Überreichung des 'Lenk-Förderpreises' an die beiden besten FaMI-Auszubildenden aus Berlin-Brandenburg. Die Firma Bibliothekseinrichtung Lenk hatte dankenswerterweise diesen Preis in Form einer speziell angefertigten Tischleuchte und einer Urkunde verbunden mit einer Wochenendexkursion in das Erzgebirge mit einem attraktiven Besichtigungsprogramm erstmalig gestiftet. Diese Idee wurde positiv aufgenommen und eine Fortsetzung wäre wünschenswert.

Ansprache von Herrn Lenk

Familie Lenk

SAusbilder im Gespraechchon in der gemeinsamen Vorbereitung des Messestandes zeigte sich die in der Region Berlin/Brandenburg gut funktionierende Zusammenarbeit, die sich mit dem wachsenden Programm, dem Schreiben des Ankündigungs- und Programmtextes, dem Bereitstellen von Messemöbeln, dem Transport, dem 'Dienstplan' sowie vielen zu bedenkenden Kleinigkeiten zeigte. An dieser Zusammenarbeit, die durch einen schon jahrelang bestehenden, fachrichtungsübergreifenden Ausbildungsbeirat institutionalisiert ist, ließen wir andere Kollegen teilhaben und erzählen, wie sich daraus praktische, das 'FaMI-Ausbilderleben' erleichternde Dinge wie ein gemeinsamer Einstellungstest oder die zentrale Vermittlung von Austausch- und Fachrichtungspraktika ergeben hat.

Weitere Fotos vom Stand der Ausbildungseinrichtungen siehe hier.

Auf einer Vortragsveranstaltung mit dem Titel ‘Berufliches Lernen im Ausland – ein Blick über den Tellerrand’ berichteten mehrere Referenten

- Benjamin Blinten: Auslandserfahrung sammeln! Möglichkeiten (nicht nur) für den bibliothekarischen Nachwuc

- Silke Beck: Praxisphase im Ausland - Ein Blick über den Tellerrand und zurück auf den heimischen 'Bibliotheksteller'

- Kati Koch: Praktikum Carnegie Mellon University Libraries, Pittsburgh, USA

aus verschiedenen Blickwinkeln zu dem Thema Auslandsaufenthalte während der Ausbildung. Über die Erfahrungen mit dem EU-Programm Leonardo da Vinci referierte aus Sicht des OSZ, als sogenannte entsendende Einrichtung, Wiltraut Zick in ihrem Vortrag: Leonardo da Vinci am OSZ. Die ausländische Kollegin Irma Pasanen aus Helsinki, langjährige Partnerin des OSZ, berichtete aus Sicht der sogenannten aufnehmenden Einrichtung. Zum Schluss standen in einer Interviewrunde, die von Dominik Melzer (ehemals Klasse MI82) moderiert wurde, die Erfahrungen der Ausbilderin Simone Schütte von der Universitätsbibliothek der FU Berlin sowie der FaMIs Juliane Keil (ehemals MI73), Kristin Schettler und Gina Seliger (beide ehemals MI82) im Vordergrund.

ModeratorinnenInterviewrunde

 

Alle Referenten dieser Veranstaltung stimmten darin überein, dass ein Auslandspraktikum große Vorteile bietet: vom Perspektivwechsel über die Verbesserung der Sprachkenntnisse und der Soft Skills bis hin zur Steigerung des Selbstbewusstseins und der Jobchancen!

Am 09. Juni 2011 fand im Rahmen des 100. Deutschen Bibliothekartages erstmalig ein bundesweites FaMI-Treffen in der Zentralbibliothek der Technischen Universität Berlin im Volkswagen-Haus statt. Ziel war es, einen regen Austausch zwischen FaMIs mit verschiedenen Werdegängen zu ermöglichen. Dafür standen Absolventen der Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaften, Studenten der Informationswissenschaften und FaMIs im Berufsleben bereit. Es wurden Informationen zu verschiedenen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten geboten. Weiterhin rundete ein Vortrag zum Thema Fachwirtausbildung in Hessen von Frau Holste-Flinspach, bei der wir uns noch einmal herzlich bedanken möchten, das Treffen ab. Die Veranstaltung bot eine Plattform, FaMIs aus anderen Einrichtungen und Fachrichtungen kennenzulernen und mehr über ihre Arbeitsschwerpunkte zu erfahren. Besonderer Dank gilt der Universitätsbibliothek der TU Berlin, die die Räumlichkeiten  in der TU zur Verfügung stellte und das Treffen unterstützte. Auch dem BIB danken wir für die Bereitstellung von Schreib- und Werbematerialien. Es war ein schöner und informativer Nachmittag und die Organisatorinnen Juliane Kuhardt und Friederike Zois (beide ehemals MI63) würden sich freuen, wenn es im kommenden Jahr in Hamburg ein zweites Treffen gäbe.

FaMI-Treffen

 

left_bottom

right_bottom


[Bibliothekartag 2011] [Tagung der ASpB 2007] [Bibliothekskongr. 2007] [Archivtag 2005] [Literatur- und Linkliste]