Infobroschüre "Fachangestellte*r für Medien- und Informationsdienste" - Abt. III
9 Sport/Gesundheitsförderung Liebe Schülerinnen und Schüler, zu Beginn Ihrer beruflichen Bildung nehmen Sie Ihre berufliche und private Lebenswelt neu wahr und beginnen diese selbsttätig und eigenverantwortlich zu gestalten. Im Rahmen Ihres Ausbildungsverhältnis- ses müssen Sie Verantwortung für sich und andere übernehmen und die sich daraus ergebenden Konse- quenzen kritisch reflektieren sowie eine angemessene Handlungsbereitschaft entwickeln, die zur selbst- bestimmten Lebensgestaltung und zur beruflichen Qualifizierung beiträgt. Auch das Fach Sport/Gesundheitsförderung leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und ist während der gesamten Ausbildungsdauer Pflichtfach. Mögliche Unterrichtsinhalte gemäß Berliner Rahmenlehrplan entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Themenbereichen: GESUNDHEIT FÖRDERN WAHRNEHMUNGSFÄHIGKEIT AUSBILDEN KOMMUNIKATIONS- UND KOOPERATIONSFÄHIGKEITEN ENTWICKELN VERANTWORTLICH HANDELN BEWEGUNGSFORMEN UND BEWEGUNGSRÄUME ENTDECKEN UND ERLEBEN BEWEGUNGEN GESTALTEN, SICH KÖRPERLICH AUSDRÜCKEN LEISTUNGSORIENTIERT HANDELN, BELASTUNGEN ERFAHREN UND REFLEKTIEREN HANDLUNGSREGELN UND HANDLUNGSSTRATEGIEN ENTWICKELN UND AUSWERTEN Alle diese Themenbereiche mit ihren komplexen Handlungssituationen ermöglichen es Ihnen, Ihre Kom- petenzen vor allem in folgenden Bereichen umfassend zu erweitern: FACHKOMPETENZ (= z. B. durch fachgerechtes Reflektieren und zielgerechtes Lösen von Aufgaben und Problemen der Alltags-, Arbeits- und Sportmotorik.) SOZIALKOMPETENZ (= z. B. durch Erleben der Wirkung von Kooperation und Konkurrenz, die in sport- typischen Handlungssituationen durch aufgabenbezogene Kommunikation und soziale Interaktion ständig bewusst wird.) PERSONALKOMPETENZ (= z. B. durch Initiieren von Entscheidungsmöglichkeiten und Erleben von Wagnissituationen, in denen stets aufs Neue das Erfahren eigener Fähigkeiten und Grenzen möglich wird.) METHODEN- UND LERNKOMPETENZ (= z. B. durch selbständiges Planen, Organisieren, Reflektieren, Beurteilen und Bewerten von Trainings-, Übungs- und Erlebnisprozessen, die den Transfer von Prob- lemlösungsstrategien in andere Lebensbereiche ermöglichen.) Abschließend bildet Ihre regelmäßige motorisch-aktive Unterrichtsteilnahme die Basis einer erfolgreichen Bewertung Ihrer Sportleistung. Die Notengebung erfolgt dabei unterrichtsimmanent, berücksichtigt die Kriterien Mitarbeit, Lernbereitschaft, Leistungsanstrengung, Leistungsvielseitigkeit sowie Leistungsquali- tät und kann ggf. durch Prüfungen ergänzt werden. Davon ausgehend werden im Rahmen der zugrunde gelegten Themenbereiche die Qualität und der Umfang der erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse beurteilt. Darüber hinaus können mündliche und schriftliche Beiträge erbracht werden. Sozi- ales Engagement (u. a. Rücksichtnahme, Fairness, Teamfähigkeit, Anbieten und Annehmen von Lernhil- fen, Erklärungen und Hinweisen) wird von Ihnen ebenso erwartet wie die Übernahme fachlicher Aufgaben (z. B. Helfen und Sichern, Bewegungskorrekturen, Schieds- und Kampfrichtertätigkeiten, Gestaltung von Unterrichtsteilen) und organisatorischer Tätigkeiten (z. B. Auf- und Abbau von Sportgeräten, Einteilung von Mannschaften, Planung von Exkursionen). Dazu können alle im Rahmen des fortschreitenden Unter- richtsprozesses vollbrachten Leistungen zur Benotung herangezogen werden. Ihr Leistungswille äußert sich somit vor allem im Maße Ihrer körperlichen und geistigen Anstrengungsbereitschaft. Ihre Eigenver- antwortung wird insbesondere erkennbar am Grad der Selbständigkeit und Selbsttätigkeit. Die Vielseitig- keit ist dabei stets höher einzuschätzen als besondere Leistungen in wenigen Bereichen. So bilden die auf
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