2.4 Gewaltpräventions-Workshop

2.4 Gewaltpräventions-Workshop

Zwischenbericht 09/2026:

Phase 1 des Projekts ist abgeschlossen. Im Schuljahr 2025/26 wurde ein modularer Gewaltpräventions-Workshop entwickelt und in drei Klassen erprobt – zweimal vollständig und einmal in einer an die Lerngruppe angepassten Form. Das Kollegium wurde in der Gesamtkonferenz über die Möglichkeit der Workshops informiert; zusätzlich fand eine interne Lehrkräftefortbildung statt.

Der Workshop wurde mit Schüler*innen und Kolleg*innen evaluiert und anhand der Rückmeldungen angepasst. Dabei wurde deutlich, dass sich Lehrkräfte wünschen, den Workshop selbst durchführen zu können, und dass die Inhalte für den Bildungsgang IBA vereinfacht und stärker an Alltagsfällen ausgerichtet werden sollten.

Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für Phase 2 im Schuljahr 2026/27, in der Multiplikator*innen qualifiziert und die Materialien für KF und IBA über TaskCards bereitgestellt werden.

Betroffene Bildungsgänge:

alle, insbesondere Berufsfachschule und IBA

Ausgangsituation:

Das Vorhaben leitet sich aus dem Schulprogrammziel „Einführung und Etablierung eines Jugendgewaltschutzkonzeptes“ ab. Schüler*innen und Lehrkräfte sollen stärker für das Thema Gewalt sensibilisiert werden, doch bisher gibt es an der Schule kein strukturiertes Angebot zur Gewaltprävention für die Klassen. Daher soll ein modularer Gewaltpräventions-Workshop konzipiert, erprobt und anschließend so verstetigt werden, dass er unabhängig von einzelnen Personen möglichst viele Klassen erreicht.

Ziel:

Bis Juli 2027 ist ein modularer Gewaltpräventions-Workshop an der Schule fest verankert. In Phase 1 (2025/26) wird er entwickelt, in mehreren Klassen erprobt, evaluiert und angepasst, und das Kollegium wird über das Konzept informiert. In Phase 2 (2026/27) wird er verstetigt: Mindestens zwei qualifizierte Multiplikator*innen führen ihn eigenverantwortlich durch, Handreichung und Materialien für KF und IBA stehen in TaskCards bereit, und die Termine sind in der Jahresplanung festgelegt. Am Ende geben mindestens 75 % der teilnehmenden Schüler*innen an, respektvoll zu kommunizieren und konstruktiv mit Konflikten umzugehen – eine wichtige Voraussetzung für personalisiertes Lernen.

Indikatoren:

Phase 1: Entwicklung und Erprobung (2025/26)

  • Der Workshop wurde mehrfach durchgeführt, evaluiert und gemäß Feedback angepasst. – erledigt
  • Das Kollegium wurde in einer internen Fortbildung über das Konzept informiert. – erledigt

Phase 2: Verstetigung (2026/27)

  • Mindestens zwei Multiplikator*innen sind gewonnen (Dezember 2026) und fortgebildet (Februar 2027).
  • Die Multiplikator*innen führen den Workshop in mindestens zwei Klassen eigenverantwortlich durch (Juni 2027).
  • Handreichung und Materialien für KF und IBA liegen in TaskCards vor; die Termine sind in der Jahresplanung verankert (Juni 2027).
  • Der Workshop ist evaluiert und in den Fachkonferenzen vorgestellt (Juni 2027).